Sonntag, 5. April 2015

Welchen spirituellen Weg gehe ich?

Vor einger Zeit habe ich auf Youtube Filmchen gefunden, in denen Hex´und Co. Fragen beantworten. Auch in schriftlicher Form hab ich diese Fragen schon in ein paar Blogs gesehen.
Ich habe mir die erste, und vielleicht elementarste Frage herausgepickt, und mir selbst Gedanken dazu gemacht.
Die Originalfrage dazu lautete:
Wie bezeichnest du das was du Praktizierst? Wo siehst du dich? (Hexe, Wicca, Heide usw.)
Diese Frage habe ich mir schon oft gestellt.
Welcher Weg gehört zu mir - oder anders gefragt: In welche Schublade stecke ich mich selbst?

Bereits in meiner frühen Jugend und Kindheit zeigte sich immer wieder, dass ich empfänglich für nicht sichtbare Dinge bin. Ich glaubte fest daran, dass er mehr gibt, als das menschliche Auge sehen kann.
Ich hatte Ahnungen, konnte Stimmungen anderer Menschen fühlen und manchmal ihre Gedanken erahnen (nicht wörtlich, aber sinngemäß).

Mein Ex-Mann interessierte sich für esoterische Themen, und ihm habe ich es zu verdanken, dass ich mich ebenfalls verstärkt damit beschäftigte. So kam ich zum Hexentum.
Und blieb dort für eine lange Zeit.

Ich sah mich selbst als Freifliegerin. Alleine, ohne feste Gruppe arbeitend, auch wenn es immer wieder Zeitn gab, in denen ich mit anderen Hexen und Heiden zusammenarbeitete.

Ein Teil von mir ist immer noch Hexe, aber ich nenne mich eigentlich nur noch selten so. Tatsächlich benenne ich den Weg den ich gehe nicht wirklich. Ich folge einfach meinem Herzen. Arbeite mit Abläufen, die sich in den letzten Jahren als passend und stimmig erwiesen haben, und füge immer mal wieder Neues hinzu.

Avalon hat es mir jedoch besonders angetan - und der Göttinnenglaube.
Ich glaube fest daran, daß Avalon einen Platz in unserem Herzen bezeichnet, obwohl ich die Legende liebe und die Vorstellung von der Nebelinsel wunderschön finde.

Ich liebe die Arbeit mit Steinen.
Und interessiere mich für energetische Heilmethoden. Reiki habe ich in meinen Alltag übernommen - oder vielmehr die Arbeit mit der fließenden Energie, die uns umgibt.
Ich arbeite mit Orakelkarten. Tarotkarten habe ich zwar auch (mehrere Decks, weil sie mir gut gefielen), aber ich arbeite ausschließlich mit Orakelkarten, weil ich zu diesen Karten einen intuitiveren und intensiveren Kontakt herstellen kann.
Ich arbeite nicht mit festgeschriebenen Legemethoden, sondern befrage die Karten intuitiv - und habe damit guten Erfolg. Am Liebsten arbeite ich mit einem keltischen Tierorakel oder mit einem meiner drei Göttinnenorakel.

In den letzten Jahren habe ich mich praxistechnisch etwas zurückgezogen. Aber ich habe regelmäßige Meditationen und Gebete beibehalten, meine Steine haben mich begleitet, wie auch die Beobachtung der Natur und ihrer Kreisläufe.

Wie nenne ich also das, was ich bin?
Naja - ich würde sagen: Spirituelles Erdenkind.

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